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Ich habe nicht
gedacht, dass Öcsi eine so große Persönlichkeit war
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10 December 2006, 15:10
Wir haben uns in den Trauerzug vom Puskás-Stadion zur Sankt Stephan
Basilika gemischt, wo einer der besten Fußballspieler, der bekannteste
Ungar, Ferenc Puskás zur ewigen Ruhe gelegt wurde. Die Zeremonie war
beweglich, das Interesse ärgerlich mager. Einige haben unterwegs die Größe
des Spielers entdeckt, zwei Herren haben darüber gesprochen, wann das Land
einen solchen Klassespieler haben kann. Sie haben mindestens hundert Jahre
gesagt.
Nach der
Beerdigungsfeier von Ferenc Puskás im Stadion, bei unserer improvisierten
Meinungsumfrage haben die Teilnehmer die Worte würdevoll, beweglich und
perfekt für den Abschied benutzt. Es gab welche, die mit Kerzen gekommen
und bis zu Ende, ganz zur Basilika gegangen sind; es gab einen, der
überrascht von dem Zug der Begrabung Kenntnis erhalten und den zum
Namenstag seiner Tochter gekauften Blumenstrauß für den letzten Weg von
Puskás angeboten hat.
Wären mehrere in Athen?
Fast
jeder waren damit einverstanden, dass er eine Abschiedsfeier bekommen hat,
wie seine Karriere war. Und keiner hat das versäumt, zu erwähnen: der
beste ungarische Fußballspieler des letzten Jahrhunderts, der bekannteste
Ungar hätte viel mehr Zuschauer verdient.

"Wir
sind so" – erledigten mehrere kurz und bündig, mit der Bemerkung, dass wir
keine Beschwerde gegen das Wetter erheben konnten. "Bei uns kann man ohne
Gesichterschneider sogar nicht begraben. Es ist schwer, die Verhältnisse
zu finden, wir bändeln an alles an, dazu noch Fußball, nach dem Rückfall
erregt nur bedeutende Heftigkeit und stoßt die Zuschauer ab. Vielleicht in
Athen wären mehrere zur Zeremonie gegangen" – trauerte ein Kollege.
Er will in einem Puskás-Dress spielen
"Morgen
kaufe ich einen schwarzen Dress, lasse den Namen von Puskás und die Zehn
darauf drucken und ich werde so spielen" – sagte ein Jugendlicher, der
Fußball als Hobby spielt, mit Kerze in der Hand im Trauerzug.
Ein Älterer hat beetont, dass er schon im Bernabeu in Madrid gewesen sei
und ein nicht besonders gutes Spiel gesehen habe, aber er sei stolz
gewesen, dass er am Ort der Erfolge von Pancho sein konnte, er hat auch
eine Fahne getragen.
Jeder war hier, der wichtig ist
"Ich
habe nicht gedacht, dass Öcsi eine so große Persönlichkeit war" – sagte
eine Dreißigerin, und gleichzeitig bestätigt, dass kein realistisches Bild
nach dem langen und zwingenden Stillschweigen seiner Ergebnisse hätte
ausgebildet werden können. "Also fast jeder war hier, der wichtig ist" –
schwärmte sie.

József
Stadler, von dem auch ein Stadion benannt wurde, und seine Freundin sind
auch erschienen. Den Trauerzug konnte der auch eine Mannschaft kaufende
und aufbauende, ehemalige Magnat nicht schaffen. Inzwischen konnte er
bewusst sein, dass sein unter Schloss und Riegel liegende Stadion von Tag
zu Tag aus dem Leim geht.
Ein gleiches Talent wird es in zweihundert Jahren geben
"Was glaubst du, wann werden wir einen so großen Spieler haben wie er
war?" – fragte ein Fünfziger seinen ähnlichen Gesellen am Platz der Helden,
und sein Freund hat nur geantwortet: ein solcher Klassespieler kommt in
hundert Jahren zur Welt. "Wie ich den jetzigen Zustand sehe, brauchen wir
vielleicht sogar zweihundert Jahre" – hat er hart zugefügt.
"Puskás ist populärer als Nikolaus" – lächelte ein Trafikant neben
Mûcsarnok. Auch hier hat ein Mann nicht verstanden, warum der Regisseur
Koltay grundsätzlich für allzu Rechte eingestellt werden soll, und er hat
eingestanden, dass die Abschiedsfeier ihm sehr gefallen hat.
Kleinere Inzident
"Gehen
wir dorthin, von dort kann man den Zug besser sehen und ich will den Sarg
sehen" – bat eine Siebzigerin seinen Mann am Anfang der Andrássy Strasse,
die anerkannte, dass er ihn live nie, im Fernsehen auch nicht oft gesehen
hat, aber die große Zeremonie hat sie interessiert, weil jeder kann so was
nicht bekommen.

Um ein
Paar hundert Meter weiter hat ein Mann eine Arpaderfahne in einer Hand und
einen abgelassenen Ball in der anderen gehalten. Die Polizisten - vier –
haben plötzlich nicht gewusst, was sie mit ihm tun sollten, aber endlich,
nach einer kleineren Inzident ließen sie ihn gehen.
Du
warst der größte
"Das
ist eine sehr schöne Sache" – stellte ein italienisches Touristmädchen
fest, das nicht ganz verstanden hat, was in der Stadt passiert und das
Puskás nie spielen gesehen und von ihm gar nicht gehört hat, aber es
meinte, er hat das bestimmt verdient. Und sie hat sich gar nicht geärgert,
dass sie in den Bus 4 nicht einsteigen konnte.

Miklós des Berényi-Clans, alsó Zoltán Szõke hat den Marsch des Zuges neben
der Oper, mit seinen Freunden und mit reglosem Gesicht beobachtet.
"Du warst der größte, Öcsi" – rief ein Mann, als sich der Zug in die
Richtung der Basilika gedreht hat. Mehrere haben beigestimmt.
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Beckenbauer: kein Fußballspieler wurde so würdevoll abgedankt |
"Dieser erhebende Abschied bleibt unvergeßlich, es war eine Ehre für
mich, dass ich hier sein konnte" – hat Joseph Blatter, der
Vorsitzende des Internationalen Fußballverbandes am Samstag
telefonisch, dem sich noch im Krankenhaus befindenden Pál Schmitt,
dem Vorsitzenden von MOB und des Ferenc Puskás Pietätkomitees, nach
der Beerdigungsfeier des legendären Stürmers des Wunderelfs gesagt.
Franz Beckenbauer, der weltberühmte "Kaiser" der Deutschen war
gleicher Meinung: "Ich glaube, kein Fußballspieler wurde so
würdevoll, so denkwürdig wie Ferenc Puskás abgedankt, aber er hat
das verdient."
Die Mitglieder der für die Begrabung mit Sonderflugzeug angekommenen
deutschen Delegation waren sogar den Zeitpunkt der Abreise verändert
auch beim Amt in der Sankt Stephan Basilika anwesend und Beckenbauer
hat sich daraus eine Ehre gemacht, dass er eine Anrufung für den
Verstorbenen sagen konnte.
Das Ungarische Olympische Komitee und das Ungarische Fußballverband
hat nach der Zeremonie im neulich eröffneten Hotel New York Palace
einen Empfang zu Ehren der ausländischen Gäste veranstaltet. Die
Aussage von László Sólyom, dem Präsidenten der Republik in seiner
Trauerrede, nach welcher Ferenc Puskás eine bedeutende,
ausgezeichnete Rolle mit seinem Zusammenhalt und seinem
Vereinigungsgeist besetzt hat, hat sich schon bei dem Bankett
bestätigt: Mónika Lamperth, auch den Sport überwachende Ministerin
für Selbstverwaltung und Regionsentwicklung und Viktor Orbán
ehemaliger Regierungschef haben bei einem Tisch Platz genommen.
(MTI) |
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